Artenschutzprojekt Zwergohreule

Die Erhaltung und Erneuerung der Kulturlandschaft und den Lebensraum der Zwergohreule

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Naturlehrpfad Zwergohreule

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Herzlich Willkommen beim
Wandern und Staunen am Plöschenberg!

 Dieser Lehrpfad ist den naturkundlichen Besonderheiten und den landschaftlichen Schönheiten des Sattnitz-Höhenrückens gewidmet.
Auf einer Länge von etwa 6 km werden auf 20 Informationstafeln verschiedene Themen aus dem Bereich der Tier- und Pflanzenwelt,
der Ökologie und der Geologie vorgestellt. Ein besonderes Augenmerk erhält natürlich unsere größte Besonderheit – die Zwergohreule.
Entlang des abwechslungsreichen Weges finden Sie zudem mehrere Buschenschenken bzw. ein Gasthaus für die Einkehr zu einer köstlichen Jause.

                 

Zwergohreule A Von diesem „Wappenvogel“ der Bergortschaften unserer Gemeinde gibt es in Österreich nur mehr 40-50 Brutpaare, davon leben auf dem Sattnitz-Plateau etwa 20 Brutpaare. Als Lebensraumspezialistin benötigt die in Österreich vom Aussterben bedrohte Zwergohreule südexponierte Hänge mit Magerrasen, extensiv bewirtschaftete Streuobstwiesen und Gehölzgruppen, wie sie in einer idealen Kombination auf dem Plöschenberg anzutreffen sind. Damit
diese Grundlagen für einen Weiterbestand der Brutpopulation erhalten bleiben oder sogar noch zu einer Verbesserung führen können, wurde, mit Unterstützung des Landes Kärnten (Abteilung für Naturschutz), der Carnica-Region, von BirdLife Kärnten und der Gemeinde Köttmannsdorf, ein Bündel von Maßnahmen erarbeitet. Dazu gehören die Förderung von Streuobstwiesen, das Aufhängen von geeigneten Brutkästen und fachwissenschaftliche Begleituntersuchungen zur Biologie der Zwergohreule.

Köttmannsdorf B liegt auf dem sonnigen Sattnitzzug im politischen Bezirk Klagenfurt-Land. Mit einer Fläche von 28,34 km² und ca. 3000 Einwohnern gehört Köttmannsdorf zu den 9 Gemeinden der Carnica-Region-Rosental. 23 Ortschaften liegen zerstreut zwischen der Hollenburger Senke im Osten, dem Turiawald im Westen, der Drau im Süden und dem Sattnitz-Abbruch im Norden. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1142 im Zusammenhang mit der Gründung
des Zisterzienserklosters Viktring. Zu den wichtigsten historischen Gebäuden im Gemeindegebiet zählen die Hollenburg C und die Pfarrkirche Köttmannsdorf D . Die Wurzeln der Hollenburg reichen wahrscheinlich bis in das Jahr 860 zurück. Die Pfarrkirche wurde erstmals 1194 erwähnt und ist dem Hl. Georg geweiht. Im Kern ist sie eine romanische Chorturmkirche, die in gotischer und barocker Zeit baulich erweitert wurde. Das Christophorusgemälde E an der Südwand ist eine
kunsthistorische Kostbarkeit aus dem 15. Jh. . Die gotische Armenseelenleuchte auf einer achteckigen Säule ist das älteste Baudenkmal dieser Art in Österreich.

Wurdach war von 1848 bis 1871 Mittelpunkt einer selbstständigen Gemeinde auf dem Rücken der Sattnitz. Hier konnten die ältesten Siedlungsspuren im Gebiet der heutigen Gemeinde Köttmannsdorf entdeckt werden.
Zwischen 1968 und 1979 fand man inmitten des Ortes in einer kleinen Schottergrube Skelette sowie eiserne Messerklingen aus dem 9. bis 10. Jahrhundert n. Chr. .

Tipp: Für besonders interessierte Besucher sei auf folgende Publikationen verwiesen: „Die Sattnitz – Konglomerat der Natur im Süden Kärntens – Ein Naturführer“ und "Avifauna Kärntens Teil 1 - Die Brutvögel und Teil 2 - Die Gastvögel"
Diese Bücher erhält man bei der Gemeinde Köttmannsdorf bzw. beim Naturwissenschaftlichen Verein für Kärnten (Klagenfurt, Museumgasse 2).

Tafeltexte: Helmut Zwander, Gerald Malle (Zwergohreule), Thomas Modritsch (Jagd).
 

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